Die klassische Regel

Zuerst tritt das sogenannte Opferlamm auf, also ein Poet, der (wie auch die eigentlichen Leser) sechs Minuten Zeit hat. Für gewöhnlich ist das Opferlamm bereits ein wenig erfahren mit dem öffentlichen Vorlesen, hebt sich jedoch nicht allzu sehr ab vom Vortragsniveau. Das Opferlamm soll das Publikum “eichen”, also auf die Art der Darbietung vorbereiten.

Anschließend tritt der erste Vorleser auf. Nach Ablauf der Zeit wird aus dem Publikum ein Schlagwort durch Zurufen entgegengenommen und gemeinsam mit dem Namen am Flipchart notiert. Es findet noch keine Wertung statt. Das Schlagwort hilft dem Publikum, sich später an den Inhalt zu erinnern.

Danach tritt der zweite Vorleser auf. Schlagwort und Notiz am Flipchart. Nun wird die Wertung für Vorleser 1 und 2 entgegengenommen und am Flipchart notiert. Die höchste und niedrigste Punktezahl wird gestrichen. Danach treten Vorleser 3 & 4 auf.

Dies wiederholt sich, bis alle Vorleser an der Reihe waren. Abschließend werden die Punkte summiert und es wird eine Reihenfolge erstellt. Die drei punktereichsten Vorleser stehen im Finale und es wird wie zuvor bereits vorgegangen in der Reihenfolge: 1. Vorleser (Punktestärkster), Schlagwort. 2. Vorleser, Schlagwort. 3. Vorleser (Punkteschwächster), Schlagwort. Punkteauswertung und Siegerehrung.

Kommentar verfassen