Sophia Juen

Steckbrief

Name: Sophia Juen
Aktiv seit: 2014
Geboren: 1998 in Bregenz (Vorarlberg, Österreich)
Wohnt in: Zwischenwasser (Vorarlberg, Österreich)

Wie beschreibst Du Deine bisherige Erfahrung auf den Bühnen?

Jede Bühne und jedes Publikum ist anders und ein Besonderes Erlebnis für sich. Ich stand schon von „klein“ auf, gerne auf den Brettern die die Welt bedeuten. Zuerst nur auf den Theaterbühnen dann kam der Slam dazu. Wobei ich diese beiden Bühnenwelten als sehr unterschiedlich empfinde. Beim Slam geht es darum deinen Text zu bringen, mitunter einen Teil von dir selbst den Menschen offen zu legen. Das macht für mich die Slambühne so besonders; die Tatsache dass einfach alles möglich ist!

Wie hast Du die Teilnahme an Deinem ersten Poetry Slam in Erinnerung?

Mein 1. Poetry Slam war 2014 im Spielboden der „Kampf der Dichter“ Slam. Damals nahm  ich teil da ich keinen Platz mehr als Zuschauer bekommen konnte. Also lies ich mich auf die offene Liste schreiben.  Zur Sicherheit hatte ich einen Text dabei . Ich kann mich noch sehr gut an die Wärme auf der Bühne, das goldige  Scheinwerferlicht und vor allem an die vielen Zuschauer erinnern. Ab da hatte mich der Poetry Slam für sich gewonnen.

Was war Dein größter Erfolg?

Schwer zu sagen… vielleicht als ich den Landesjugendredewettbewerb und danach den Bundes-Bewerb 2014 mit nem Slam Poetry gewonnen hab, so hat nämlich das Ganze für mich richtig angefangen.

Ein für mich persönlich ein sehr erfolgreiches Projekt, war auf jeden Fall auch 2017 die Organisation und Moderation des 1. U20 Poetry Slam in Vorarlberg.

Was war Deine größte Niederlage?

Ehrlich gesagt kann ich mich nicht an einen Slam erinnern bei dem ich das Gefühl hatte eine Niederlage erlitten zu haben. Das macht das Format Poetry Slam meiner Meinung nach so cool; selbst wenn man einmal nicht so viele Punkte bekommen hat, kann es sein, dass Menschen danach auf Einen zukommen weil ihnen der Text gefallen hat.

Wieso schreibst Du?

Zum Einen liebe ich Poesie, egal ob  in guten Songtexten, im Drama oder in Gedichten. Zum anderen finde ich Slam Poetry eine super Möglichkeit seine Gedanken auf Papier festzuhalten. Schlussendlich ist’s dann der Spaßfaktor und die Herausforderung, die mich auf die Bühne treiben.

Wieso liest Du das dann vor?

Bühnen hatten schon immer eine faszinierende Wirkung auf mich. Mal ist es eine Message die ich loswerden will, mal einfach nur der Spaßfaktor um dabei zu sein. Und was gibt es besseres als sich selbst und dem Publikum einen spannenden Abend zu bereiten?!